Emotionale und soziale Sicherheit für Privatiers

Das Bedürfnis nach Sicherheit ist für Privatiers grundsätzlich nicht anders als für Menschen, die im Erwerbsleben stehen.

Die Unterschiede zeigen sich bei den Themen, bei denen Sicherheit eine Rolle spielt. Auf privatiercoaching.com geht es und erster Linie um die emotionale und soziale Sicherheit. Fragen zu materiellen Sicherheiten und Vermögensaufbau sind bei den entsprechenden Spezialisten (Juristen, Banken, Vermögensverwalter) gut adressiert.

Emotionale und soziale Sicherheiten für Privatiers

An erster Stelle steht für jene Privatiers, mit denen ich arbeite, die Sicherheit mit Bezug zu stabilen Beziehungen in den Familien und im Freundeskreis.

Wie entsteht eine positive Außenwirkung?

Eine positive Außenwirkung entsteht durch die entsprechende Innenwirkung.

Was heißt das?

Wer mit sich selbst gut umgeht und zu sich steht, zieht Menschen an, die es ebenfalls so mit sich handhaben. So können gute Beziehungen entstehen.

Personen, die zu ihrem Wohlstand stehen, sich zu ihm bekennen und verantwortungsvoll mit ihren Mitteln umgehen, finden ihresgleichen.

Zum Scheitern verurteilt sind Beziehungsversuche, hinter denen Missgunst und Neid stehen.

Wie können Privatiers zu sozialer Selbstsicherheit finden?

Selbstverständlich können nur jene finanziell unabhängigen Personen zur Selbstsicherheit finden, die sich noch nicht (ganz) sicher sind.

Im systemischen Coaching legen wir den Fokus auf Fragen und Themen wie Umgang mit Neid, Drang zur Rechtfertigung, Verlustängste, gesunde Abgrenzung.

Wie können Sie dem Neid und den Neidern aus dem Weg gehen?

Geben Sie es auf, Neider (sie sind in der Regel notorisch und bleiben sich darin treu) zur Unterlassung von Missgunst bewegen zu wollen.

Wie distanzieren Sie sich vom Drang zur Rechtfertigung?

Zum Drang zur Rechtfertigung gewinnen Sie Abstand, indem Sie die bisherigen Beweggründe dafür identifizieren. Menschen versuchen sich nur gegenüber solchen Zeitgenossen zu rechtfertigen, die ihnen implizite wie explizite Vorhaltungen und Anfeindungen zumuten.

Weitere Sicherheitsthemen, die nur indirekt mit materieller Sicherheit zu tun haben

  • Reputationssicherheit und Medienumgang: Social-Media-OPSEC, Deepfake/Impersonation, Presse- und Krisenprotokolle
  • Digitale Selbstsicherheit: Passkeys/2FA, SIM-Swap-Schutz, Datenbroker-Opt-outs, Standort/Flug/Yacht-Spuren reduzieren
  • Grenzen und Nein-Kompetenz im Umfeld: Spenden- und Gefallen-Regeln, Anfragen-Filter, Eskalationspfad
  • Gatekeeper-Protokoll: wer filtert was, in welcher Qualität; schriftliche Kriterien, Rollen, Vertretung
  • Familien- und Paar-Governance: Kommunikationsregeln, „Family Constitution“, Codewörter, Streitkultur, Nachfolgekommunikation
  • Kinder & Privatsphäre: Schul-/Online-Auftritt, Foto- und Freundschaftsregeln, Mobbing/Neid präventiv adressieren
  • Mitarbeiter- und Haushaltsumfeld: On-/Offboarding-Checklisten, NDAs, Loyalitätskonflikte erkennen, Trennungsrituale
  • Reise- und Auftrittssicherheit: Wiedererkennbarkeit managen, Routinevariation, Umgang mit Fotos/Autogrammwünschen
  • Wohlstand ohne Schuld/Scham: wertebasierte Positionierung, „Warum“ klar formulieren, Dialogleitfäden